Der letzte Tag hier und wir wollten keinesfalls Auto fahren. Also spätes Frühstück und dann ans Meer. Nochmal eine andere Erfahrung. Es war Niedrigwasser und Mann kann dann sicher 200 m weit rauslaufen und an den der Steilküste die Höhlen und Felsen anschauen. Einige große Steine sind über und über mit Muscheln bewachsen und allerhand anders Meeresgetier lebt dort.
Ein Paradies für Menschen, Fische und Hunde.
Am Nachmittag dann das schon lange geplante Hummer-Essen. Für einen ganzen Hummer fehlte der Mut und die Fähigkeit ihn zu essen. Also eine Hummer Brötchen und eine Dose Bier dazu direkt am Meer. Besser geht es auch beim Fine Dining nicht.
Eine etwas weitere Fahrt über Land nach Tenby. Ein malerischer Ort am Strand, na eigentlich an mehreren Stränden, mit bunten Häusern und vielen schönen Geschäften. Leider ist das Wetter wirklich nicht nett zu uns und die Eindrücke sind dadurch, im wahrsten Sinne, getrübt.
Auch hier sind wieder die immer überraschenden Effekte der Gezeiten zu beobachten. Boote die im Hafen auf Sand liegen, lange Leinen und ein paar Stunden später schwimmt wieder alles munter umher.
Auf der anderen Seite des Ortes dann ein weiterer langer Strand, der im Dunst am Horizont verschwindet. Oben auf der Steilküste bunte Häuser. Die Klippen darunter sind Höhlen und kleine Treppen winden sich immer wieder hinauf.
Was bei uns die Feuerwehr scheint hier die Lifeboat zu sein. Betrieben von Volonteers und offensichtlich gut ausgerüstet wartet das orangene Boot auf den Einsatz. Der beginnt mit einer Fahrt auf der Rutsche ins Meer.
Zum Schluss noch ein weiteres Castle. Spannend hier die Beflaggung. alle Fahnen die in Wales wichtig sind.
Fast vergessen:
(Tapfer, sieht aber schlimmer aus als es ist bei 17 Grad Luft und Wasser)
Es gibt hier sicher ganz viele Ort die es lohnt zu besuchen und anzuschauen, aber zwei werden im Reiseführer besonders hervorgehoben. St.Davis und Tenby.
St.Davis die kleinste City von UK. Hat weniger als 2000 Einwohner:innen aber eine Cathedral…und deswegen das Stadtrecht.
Hier hat der Nationalheilige St.Davis gelebt. Ein sehr sympathischer Heiliger. kein Martyrium, kein Blut, keine Gewalt…dafür Daffodils, Wasser, Wind, Fels und Tiere.
Die Kathedrale steht gewöhnlich in einer Senke. Man sieht keine alles überragenden Türme, sondern erst wenn man über die Mauer schaut, die Schönheit der Anlage.
Eindrucksvolle Decken, viele Grabmal. Besonders die Decke des hohen quadratischen Turms. Das ist ungewöhnlich.
Der Ort selbst in der Hand von Geschäften für die Besucher:innen. Mode, Schmuck, Krimskrams und der erste Laden mit Wollpullovern.
Ein Pub natürlich auch und die schenkten sogar Staropramen aus.
Auf dem Heimweg nach Little Haven haben wir noch an einem besonderen Strand halt gemacht. Bei Flut geht das Meer bis an einen langen Wall aus Pebbles – Steinen. Mit dem Dunst, den hohen Wellen und dem Geräusch der bewegten Steine – eine fast mystische Stimmung.
by n98883·Kommentare deaktiviert für Ach wie schön ist es in P….
….embrokshire.
Sonne…es geht auf den Coastlepath. Auf dem könnte man die ganze Küstenlinie Wales abwandern. Aber wir gehen nur einen winzigen Teil. Ist bestimmt schön und anstrengend. Zumindest hier geht es immer Bergauf und Bergab, den Kliffs folgend.
Tolle Aussichten auf das Meer. Das ist heute wieder deutlich ruhiger und grün-grau.
Der Pfad führt durch hohe Hecken, kleine Eichenwälder, Farnfelder und unter Apfelbäumen. Die wurden durch den Sturm abgeerntet und alle Äpfel liegen auf dem Weg.
Am Nachmittag dann noch über den Hügel ins Nachbardorf. Ein großer breiter Sandstrand. Im Sommer sicher toll, jetzt nicht so sehr.
by n98883·Kommentare deaktiviert für Zurück ans Meer
Nach einer wirklich stürmischen Nacht begrüßt uns die Sonne.
Checkout, kleines Frühstück und noch das Viertel mit dem Museum und den Regierunsgebäuden besuchen.
Auf dem Nationalmuseum weht die Regenbogenflagge (und es gibt auch einen Flagge auf der Straße direkt vordem Castle). Stabil in Wales.
Viel heroischer Kram steht rum. Denkmäler für alle Krieg und Krieger.
Letzte Station in Cardiff ist die Cathedral. Nichts Besonderes im Vergleich mit den englischen in Exeter oder Wels.
Auf dem Weg nach Pembrokeshire noch einen Stop an einer großen mittelalterlichen Burg in Caerphilly. Ein Mordsding. Der Ort dazu eher traurig.
Der Ort am Meer in dem wir nun für vier Tage bleiben heisst Little Haven. Und so sieht er auch aus. Eine sehr steile enge Straße führt hinunter in ein hübsches romantisches Dörfchen mit einer tollen Bucht und drei Pubs. Im Sommer ist hier sicher der Bär los.
by n98883·Kommentare deaktiviert für Rainy Sunday ( Afternoon)
Der Sonntag beginnt trübe und der Wetterbericht verspricht Regen.
Also gleich los an die Cardiff Bay. Ein Quartier,welches vor 25 Jahren mit viel Aufwand auf alten vergammelten Hafenanlagen gezaubert wurde. Der Tidenhub in C beträgt ca. 10m. Deswegen fielendie Hafenbecken bei Ebbe trocken und verwandeln Wochen Schlammlöcher. Um das zu verhindern hat man einen großen Damm gebaut, Alte Hafenanlagen sind modernen Gebäuden mit Shopping, Kneipen etc, gewichen.
Naja, bestimmt bei gutem Wetter eine tolle Sache. Wir haben es eher trist und trüb gesehen.
Wieder zurück in der City war die Besichtigung des Castles der nächste Programmpunkt. Welcher König auch immer das Ding gebaut hat, nicht schlecht. Besonders die Inneneinrichtung beeindruckt. Die ist aber auch nicht so alt.
Abschied vom Snowdonia. Wir fahren nach Cardiff. Da wir nicht sicher waren wie hier die Geschäfte geöffnet sind, und wir die tollen Arkaden zum Shopping besuchen wollten, ging es recht bald los.
Eine lange Fahrt über Land durch wunderschöne Natur. Viele Schafe, enge Straßen, verrückte walisische Autofahrer. Das Foto des Jahres ist Petra gelungen:
In Cardiff wohnen wir im Portechontas Pub. Ein ziemlich großer Laden und es sieht nach Feierei aus, was sich in der Samstag Nacht bestätigen wird.
Trotz beginnendem Regen gehen wir in die City. Die Markthalle erinnert ein wenig an Asien. Viele kleine Läden mit Fresserei und ein riesiger Vinyl Store.
Es gibt einige Arkaden in den man auch bei schlechtem Wetter shoppen und essen kann.
Der Samstag Abend lockt scheinbar alle Feierwütigen hervor. Es brummt. Und viele Ladys sind ziemlich aufgeschneckt und für das Wetter definitiv zu wenig bekleidet….
Altersgerecht sind wir aber nur ins Pub gegangen, wobei mich solch ein Club schon gereizt hätte.
Die Pubs sind schon cool. Schade dass es da bei uns nicht gibt. Die irischen Läden kommen dem nahe aber sind am Ende doch anders.
In Cardiff gab es mindestens 15 verschiedene Biere vom Fass. Pub Food in guter Qualität bis kurz vor Schluss. Immer laufen Sportübertragungen (Fußball, Rugby, Dart, NFL, Radsport) auf mehreren großen Displays. Security achtet darauf wer noch rein darf uns sorgt sicher für Ordnung wenn es mal wild wird. Und die Länden haben immer offen. Selbst in den kleinsten Villages gibt es Pubs und die sind offen.
by n98883·Kommentare deaktiviert für Talyllyn Railway
Nach dem Frühstück nach Talyllyn zum Dampfeisenbahn fahren.
Es gibt da eine ganze Menge die wohl alle gebaut wurden um Rohstoffe zu transportieren. Irgendwann eingestellt und dann von interessierten Menschen wieder reaktiviert. Die TR ist eine der größten.
Zwei Züge fahren mehrmals am Tag die Strecke. Eingleisig und man kann das Token-System gut beobachten. Nur der Lokführer der den Token hat darf die Strecke benutzen.
Die Bahn endet in einem wundervollen Wald. Man kann mehrere Rundwege gehen und stößt dabei immer wieder auf Relikte des Schieferabbaus.
Auf dem Rückweg noch ein Stop an einem schönen Friedhof. Spektakuläre Aussicht aber leider noch von Six feet under
by n98883·Kommentare deaktiviert für Der erste Tag am Meer
Nun ja, es regnet in Strömen und der Wetterbericht verheisst nichts Gutes. Stimmung entsprechend schwierig. Aber ein Frühstück und ein guter Nescafé helfen weiter.
Keine ganz große Wanderung sondern ans Meer und dann mal schauen.
Wie wunderbar der Spaziergang am Strand. Der kräftige Wind sorgt für hohe Wellen. Besonders weiter draußen wo der Fluss endgültig zum Meer wird ist eine starke Brandung zu sehen. Sonne… der Wind treibt die Wolken weiter ins Land und erst da beginnen sie zu regnen.
Wilde Farben
Eine kleine Rast im Pub und dann auf den Hügel zu den Schafen.
Der Wind bläst ganz ordentlich aber die Sicht über die wilde Landschaft ist einfach herrlich
by n98883·Kommentare deaktiviert für In den Snowdonia Park
Abschied vom ersten Quartier. Hier war es schön und die Menschen und Tiere waren nett.
Eine kurze Fahrt nach Conwy. Dort gibt es eine wirklich eindrucksvolle Burg. Einige Könige haben da gehaust. Edwards….
Das Teil ist sehr gut erhalten und man sehr gut nachvollziehen wie es damals dort ausgesehen hat. Zusätzlich zu der Burg gibt es eine begehbare Mauer, welche die ganze Stadt umschlossen hat. Auch davon sind große Teile noch gut erhalten.
Das Städtchen selbst ist recht quirlig mit vielen Läden, Cafés und Pubs.
Dann eine 2h Fahrt in unser nächstes Quartier. Leider zum Schluss durch starken Landregen, der bis zum späten Abend immer mal wieder geschauert hat.
Die neue Unterkunft ist ein ganzen, sehr kleines Haus. Direkt an einer nicht stark befahrenen Straße. Nichts Besonderes aber reicht völlig aus. Hier sind Übernachtungen ausgesprochen teuer. Im Pub 130£ pro Nacht.
Zum Abendessen und Einkauf fürs Frühstück in den nächsten grösseren Ort Machynlleth. Wegen des Regens sehr trist. Essen beim Inder