Chaty hat empfohlen erst am Mittwoch auf den Wawel zu gehen, weil heute vieles geschlossen ist. Also heute in den jüdischen Teil Krakaus – den ehemals jüdischen Teil.
Heute scheint Kazimierz im Wesentlichen aus jüdischer Folklore zu bestehen. Restaurants, Kneipen, Hotels mit hebräischer Beschriftung. Ein Hotel sogar mit Mikwe (Sauna) . Die vielen Synagogen können besichtigt werden, aber sie werden nicht mehr für Gottesdienste genutzt. Die Erinnerung an 60000 jüdische Menschen dient als Kulisse für Touristen. Irgendwie komisch.
Der neue jüdische Friedhof ist nicht nur wegen seiner Größe beeindruckend. Wie so oft auf ist alles mystisch, geheimnisvoll und ein wenig gruselig. Man sieht viele Grabsteine, auf denen der gewaltsame Tod in der Nazizeit erwähnt wird.
Auf der anderen Seite der Weichsel ist Podgorze. Dort war das Getto und daran erinnert ein großer Platz mit vielen leeren Stühlen aus Bronze. Hier hat Spielberg Szenen von Schindlers List gedreht.
Bei der Emailfabrik von Oskar Schindler waren wir auch. Leider haben wir versäumt Tickets im Vorfeld zu kaufen. Und für die nächsten Zeit Tage ist schon alles ausverkauft. Wir werden in Warschau Gelegenheit haben eine ähnliche Ausstellung zu besuchen.










Hier noch eine besonders „gelungene“ Warenpräsentation auf einem Miniflohmarkt mitten in Kazimierz
