Heute der allererste Regen. Wie vorhergesagt, hat es pünktlich um 10 angefangen und ich hoffe, dass es dann auch pünktlich um 3 wieder aufhört.Gestern war ein super Tag mit schönstem Sommerwetter. Keine Wolke am Himmel, kaum Wind und ca. 22℃ . Perfekt um mit dem Boot nach Tresco über zu setzen und dort den Garten zu besichtigen. Ein Terassengarten, angelegt um 1820, welcher einen durch ganz verschiedene Vegetationszonen führt. Palmen, Bananen, exotische Pflanzen aus Südafrika, Neuseeland und Kalifornien. Das Ganze in schönster Gartenarchitektur mit versteckten Plätzen zum Rasten, englischem Rasen usw. 
 

Anschliessend noch ein Wanderung über den Rest der Insel. Malerisch der Blick über die Meerenge, die Tresco von Bryher trennt. Bei absolutem Niedrigwasser kann man rüber laufen. Jetzt liegen Segelboote vor Anker und dazwischen tuckern Fischerboote rum. Das Meer ist klar und es sieht wirklich ein bischen karibisch aus. Leider kann man das von der Wassertemperatur nicht sagen. Der Badeausflug endete an den Knien.

Nicht zu vergessen der five o clock tea .
Zum Dinner sind wir dann noch in ein kleines Restaurant mit Blick über den Hafen gelaufen und haben nach dem Essen den Sunset genossen. 
Heute wollen wir unter anderem ein deutsches Kaffee besuchen, welches mit bayerischen Spezialitäten wirbt. Na da bin ich mal gespannt.Am Abend dann nach St.Agnes zum Fest.
 
F

Es ist voll. Das Bier holt man an der Theke und es gibt 8 verschiedene gezapfte Biere. Davon drei überregionale Sorten, zb Heineken, aber auch lokale Sorten. Die werden mit einer Pumpe gezapft, also ohne CO2, und schmecken super.Jedes Pub veranstaltet regelmäßig einem Quizabend und Bingo. Da wird dann sehr eifrig mitgemacht. Eine lustige Sache, ein Typ liest Zahlen vor, alle schreiben und kreuzen und stöhnen und einer schreit  irgendwann BINGO.

Nach einer schönen langen Wanderung um die Insel gibt es jetzt „cream tea with scones and ginger beer“ mit Blick über eine Bucht auf viele kleine Boote. Ginger beer ist übrigens eine leckere Sache, die leider den Weg nach Deutschland noch nicht gefunden hat.

Ein phantastischer Ort.Die Scillys ist eine Ansammlung von ganz vielen kleinen und ein paar etwas grösseren Inseln. Die grösste Stadt, Hugetown, ist auf St.Mary. Hier leben ca. 1000 Menschen. Ein paar Strassen, ein paar Touri-Shops, ein Supermarkt und eine Hand voll Pubs. Dazu noch drei Hotels. Jedes Haus scheint ein B&B zu sein.Für eine Runde um die Insel braucht man ca. 5 Stunden. Wir haben heute diese Wanderung gemacht. Nach wenigen Minuten ist man allein, die Tagestouristen kommen erst am Mittag an und kommen nicht weit. Man ist also fast allein unterwegs. Jeder Ausblick ist atemberaubender als der andere. 
  Sehr interessant ist der lokale Flughafen, an dem mehr los ist als in NUE. Der Wanderweg geht direkt über die Runway und ist mittels Ampeln gesichert. Es gibt eine sehr interessante Vegetation mit Palmen und ganz vielen Blumen. Diese sind der Hauptexportartikel der Inseln. 
Hier auf der Hauptinsel sind Autos für die Einwohner und Elektrowagen, ähnlich den Golfplatzkiste, erlaubt. Auf allen anderen Inseln keine Autos.Morgen Früh wollen wir auf eine Nachbarinsel, Tresco, fahren und uns den dortigen Garten anschauen.Der Transport funktioniert natürlich mit Booten. Die Bootbesitzer schreien ihre Fahrten am Hafen aus und man ist dann einfach zur angegebene Zeit am entsprechenden Ort um mitzufahren. Man kann aber die Boote auch wie ein Taxi nutzen.Heute abend haben wir in unserem Hotel dinniert. Sehr lecker. The catch of the day, irgendein Fisch, der ein paar Stunden vorher noch im Ozean rumgeschwommen ist. Dazu Wein aus Cornwall…kann man trinken, muss man aber nicht. Leider hat die Kellnerin meinen Wunsch, nur ein Viertel haben zu wollen, nicht verstanden, und ne ganze Flasche gebracht.Jetzt brauche ich noch ein Bier, aber dafür haben wir ja den Pub…..

Schifflefahren war schön. Diesmal ausnahmsweise auch kein Maschinenschaden.
 Das Gepäck gibt man ab und es wird einem bis ins Hotel gebracht. Unseres fuhr erst noch auf ne falsche Insel. Kann ja mal passieren, dass man den falschen Label an den Koffer bindet. St.Martins oder St.Marys, hauptsache heilig.Hier ist es wirklich schön. Ganz viele Blumen und Palmen und Grünzeug. Es gibt wenig Autos, dafür um so Boote.
 Auf der ersten kleinen Runde hat Eva gleich Freundschaft geschlossen.

Zugfahren in England ist wie in Deutschland, nur dass die englischen Durchsagen besser klingen, aber deswegen nicht unbedingt verständlicher sind.Das Spektakulärste war ein Halt auf freier Strecke wegen „…cows on the line…“
 

Am Abend dann ein super Dinner. Unaufgeregt, bodenständig aber um so besser.
Heute morgen regnet es leicht, das meer ist glatt und unbewellt. Keine Eisberge in Sicht.
Ahoi

Shopping bei Harrods, in SoHo und Covent Garden, damit haben wir unseren letzten Tag in dieser wundervollen Stadt verbracht. Harrods ist ein riesiges Kaufhaus, in welchem es alles gibt was die Welt nicht braucht, bzw. nur ein sehr kleiner Teil von ihr. Es gibt wahrscheinlich alles, und alles ist sauteuer. zum Beispiel ist die Abteilung, in der Moleskin verkauft wird, so gross wie im Karstadt die Buchabteilung. Besonders beeindruckend die Spielwarenabteilung (bei Playmobil steht groß „Made in Zirndorf“ dabei….) und die Fressmeile. Diese erinnert sehr an das KdW, aber es ist eben alles noch ein bischen riesiger und protziger.Sehr viele Scheichs in weissen Nachthemden bevölkern den Laden, kein Wunder, er gehört ja auch dem Königshaus von Quatar.
 
Kontrastprogramm dann in SOHO, dort gibt es viele kleine Läden, die alle sehr liebevoll eingerichtet sind und bei anfälligen Personen sicher zum Shoppingrausch führen können.Coventgarden war eine zufällig entdeckte Überraschung mit schönen Strassen, Bäumen, Pubs und Kneipen.. Heute geht es weiter nach Penzance. Mit der britischen Eisenbahn. 13.06 ab Paddington. Wenn ich Miss Marbel sehe, dann lass ich mir ein Autogramm geben.Some pics:Der deutsche Beitrag am Trafallger Square, ein blauer Hahn.  
Alberts Memorial und der Laden in dem Hugh Grant jobbt 
Ein motivierter Animateur und ein Imbiss mit Köstlicheiten aus Peru, aber ohne Meerschweinchen. 

Der gestrige Tag war dem Tower gewidmet. Jetzt im August waren wir nicht ganz allein da, aber bei dieser Sehenswürdigkeit lohnt der Besuch auch gemeinsam mit vielen anderen. Wir haben uns auch an der Schlange zu den Kronjuwelen angestellt. Diese Pracht ist schon sehr beeindruckend, ähnlich dem grünen Gewölbe und der Rüstkammer in Dresden, nur mit mehr Gänsehaut Faktor.Natürlich haben wir auch die Raben besucht, alle waren da.

 Den Rest des Tages dann wieder spazieren durch die Stadt, entlang der Themse, wo sich immer wieder neue, beeindruckende Blicke ergeben.  
Heute sind wir mal Doppeldecker gefahren. Eine schöne Alternative zur Tube. Die Londoner stellen sich wirklich in eine Line zum Einsteigen in den Bus.In einer der Luxusgegenden haben sich die Sportwagen dieser Welt, und da ist der Porsche eher der Trabbi, kleine Rennen geliefert und die Scheichs haben gezeigt was sie so haben. 
Am Abend sind wir in den Hyde Park an die Serpentine. Sehr lebendiges Flair mit unterschiedlichsten Menschen, die dort den Sonntag Abend verbringen.Das Dinner in einem schwedischen Restaurant. 50 GBP für Köttbular…..