Drei Tage in dieser verrückten Stadt. Ich liebe sie !Stratosphäre Tower: ein 200m hoher Turm mit einem atemberaubendem Blick über die Stadt und bis zu den Bergen im Osten. Oben gibt es drei Attraktionen. Ein Freefall in der absoluten Spitze des Turms, Karussell welches sich aber außerhalb des Turms befindet und ein Stück Schiene, auf dem ein Zug über den Turmrand hinausfährt Den Abgrund vor Augen. Als Krönung die Möglichkeit vom Turm zu springen. Freier Fall bevor man 15m über dem Boden sanft von einem Drahtseil gebremst wird.Zu teuer….und zu feige.Strip Gun Club: die Möglichkeit mit allen Arten von Waffen zu schießen. Vom Revolver über MP’s bis zur Minigun aus Rambo. Zu teuer….und Pazifist….eigentlich nur zu teuer.Digger Area: eine große Baustelle auf der man mit allen Arten von Baggern, Raupen und Baufahrzeugen (die richtig Großen) rumfahren kann.Viel zu teuer.Wedding Chapels: für romantische Hochzeiten und RenewalsZu spät bzw. zu früh.Siegfried and Roys Secret Garden: Delfine, weiße Tiger und Löwen. Die Delfin Anlage ist wirklich schön und es kümmern sich ein Haufen Trainer ständig um die TiereVulkan: ein Vulkanausbruch aus Wasser, Dampf, Feuer, Blitzen, Trommeln alle halben Stunden
Casinos: Come in and never find out. Das ist schon alles schlau eingefädelt. Die Wege sind so verschlungen, dass man einfach nicht wieder raus findet. Das wird nie unangenehm oder beängstigend, aber es kommt immer noch ein Automat oder Spieltisch oder Ausstellungsstück oder Restaurant….. die Automaten nehmen 1$ Noten oder größer. Ein Spiel kostet 40 ct , wenn man zwei Mal verliert, dann sind noch 20 ct drin, die kann man verschenken oder nochmal nachlegen…..Plus/Minus Null …. bis jetztShow: wir haben uns „O“ von Circe du Solei angesehen. Eine Wasserbühne, die sich auf unterschiedlichste Arten verändern lässt. Mal ein tiefer Pool, dann alles trocken oder nur Teile mit Wasser gefüllt.Der Name der Show kommt vom Staunen ooooooohhhhhhEssen: Viel, gut und teuer.
Shopping: siehe Essen
Kategorie: Allgemein
Four Kinds of Las Vegas
Cosy Las Vegas
Gambling Las Vegas
Crazy Las Vegas
Italian Las Vegas
Durch die Wüste
Einen Schritt zurück nach 29Palms. Der Ort liegt zwischen den National Park und dem Marine Corps Air Ground Combat Center. Also ein Mischung aus Touris und Militär. Sicht- und hörbar aber nicht so nervig wie befürchtet. Der Friseur der für Combat Haircuts wirbt, macht das wohl eher für die Gäste.
Der lange Weg durch die Mojave Wüste nach Vegas war wieder sehr interessant und beeindruckend. Es ist die Weite der Landschaften die so ungewohnt für uns ist. Kilometerlange Strassen bis zu Horizont durch eine Wüstenlandschaft mit Salzseen, Riesigen Sanddünen, Ebenen voller Büsche und Joshuas.Der Ort Amboy auf halben Wege war früher eine wichtige Station für Autos und Züge, ist jetzt aber nur noch ein Relikt um romantische Bilder zu machen.Wir haben auch einen der Züge gesehen. Drei gigantische Loks und ewig lang





Vorbei an einem Solarkraftwerk (keine Kollektoren, sondern Spiegel) nach Las Vegas. Unser Hotel, das Trump, hat uns ein Zimmer im 31 Stock gegeben. Höher wäre möglich, aber nur gegen 50$ pro Nacht, das Geld verfresse ich lieber zumal ja der Blick auch so schon toll ist.Die erste Runde mit Tränen an den Bellagio Fountains haben wir gemacht. Essen unterm Eiffelturm und ein Drink am Canale Grande waren auch noch drin.



Fünfzig Dollar
…hab ich schon gewonnen. Jetzt geht es los mit der Glückssträhne.
Sitze hier auf ein Kaltgetränk in einer Bar im Casino des Wynn. Wir haben schon den ersten Rundgang über den Strip hinter uns und sind wieder total begeistert. Was für eine geile Stadt.
Palmen und Joshuas
Heute Morgen waren wir, dank der weiteren Zeitverschiebung, schon um sieben wach und der Tag konnte früh beginnen.Nach einem kleinen Frühstück in dem einzigen offenen Café ging es zu dem Indian Canyon. Eine Oase unter Palmen mit Bach und, leider ausgetrocknetem Wasserfall. Alles in einem Indianer Reservat. Der Stamm hier ist ziemlich wohlhabend, weil ihnen halb Palm Springs gehört und sie das Land gut verpachten können.Es gab Kolibris. Hab ich bisher erst einmal gesehen. Süß die kleinen Vögel. 
In dem Canyon soll es Klapperschlangen geben. Mit uns war eine Schulklasse unterwegs, die haben ziemlich Radau gemacht, so dass sich die armen Schlangen schnell versteckt haben.

Weiter in den Joshua Tree Nationalpark. Da wohnen meine Lieblingsbäume. Ich mag die irgendwie, in ihrer immer leicht verkorksten Haltung.


Der Park ist wundervoll. Ständig neue Eindrücke. Plötzlich ein Gebiet voller Kakteen. Unmengen der gleichen Art. Nach ein paar Meilen ist es vorbei. Kein Einziger mehr.Auch die Joshuas gibt es nur in einem sehr kleinen Gebiet.

Weite Ebenen voller Wüstengewächse, Yucca-Palmen und Büschen, werden von irren Gesteinsformationen abgelöst. Am Key View hat man einen gigantischen Überblick über das Tal von Palm Springs bis an die mexikanische Grenze.


Zwei kleinere Wanderungen von jeweils einer Stunde haben uns weg von der Straße in noch eindrucksvollere, geheimnisvolle Landschaften gebracht. das Hidden Valley und der Skull-Trail waren die Ziele.Tiere haben wir außer einem niedlichen Chipmunk leider keine gesehen. Oder zum Glück? Hier gibt es Klapperschlangen und Taranteln.
Westen
Jetzt muss ich ja ganze zwei Tage nachholen.Abflug nach LA um 7.30 . Alles gut geklapp, nur ein Koffer war zu schwer, was 100$ gekostet hätte. Also umpacken und Handgepäck füllen.
Der Flug mit Delta war ok. Es gibt nichts zu Essen, aber ausreichend Getränke. Durch die Zeitverschiebung waren wir auch in einer Stunde da.Mietwagen bei Alamo abgeholt. Einen Chevrolet Tahoe. Bißchen klein, aber geht schon.
Weiter nach Palm Springs. Dazu muss man durch halb LA, was aber mit Navi kein Problem ist. Überhaupt finde ich das Fahren ziemlich easy. Die relativ niedrigen Geschwindigkeiten entspannen die Sache schon. Und cooler als die meisten deutschen Autofahrer sind die Amis auch.
Auf dem Weg kommt man durch ein Gebiet, in welchem sich tausende Windräder drehen. Recht eindrucksvoll, vor allem wenn man bedenkt, dass wir uns da immer als die Vorreiter sehen. Zumindest hier stimmt das nicht ganz.Palm Springs ist eine Stadt voller reicher Rentner am Rande der kalifornischen Wüste. Die kleine Innenstadt hat einen Walk of Fame. Also ich kannte keinen einziger der Fames. Wird aber an mir liegen.


Unser Hotel, das Hyatt, war ein ziemlich alter Kasten. Nicht ganz so toll wie andere Hyatt’s. Für umme war es aber OK ;-)Bei 37 Grad haben wir uns erst mal an den Pool verzogen und uns dort mit Pina Colada und Ginger Beer versorgen lassen.

Am Abend dann noch einen Spaziergang und ein feines Fresserchen in einem kalifornischen Restaurant. Sehr leichte und frische Küche.

By, by Osten
Samstag war Shopping-Tag. Ein paar Meilen von Duck entfernt ist ein Outlet Center zu dem wir unsere Dollars bringen wollten. Hat geklappt. Was echt nervt, ist der Umgang mit den Klimaanlagen. Wenn man in ein paar von den, auf Gefriertemperatur runter gekühlten Läden war, dann kauft man auch bei 30 Grad Außentemperatur nen warmen Pullover. Vielleicht ist das die Idee dahinter.
Unsere Gastgeber sind freiwilliger Feuerwehrer und so haben wir einen Führung durch die Feuerwache bekommen. sind schon beeindruckende Fahrzeuge. Wie das Meiste in Amerika ein bisschen größer als bei uns.


Am Nachmittag waren wir nochmal am Strand. Eine ganz ruhige See verführte uns, ein bißchen weiter raus zu schwimmen, was wir dann böse bezahlen mussten, da wir die ablandige Strömung unterschätzt hatten und uns ganz schön abmühen mussten, um wieder an Land zu kommen. Wenn das nicht funktioniert hätte, wären wir jetzt schon fast in Portugal.



Zum Dinner waren wir in einem asiatischen Laden mit dem schönen Namen „Buddha…lishious“
Heute ging es dann schon nach Raleigh. Eine drei Stunden Fahrt durch schönen Landschaften mit Baumwollfelder, Alligatoren-Swamps und Bären!!! Wälder.

Nochmal Strand
Gestern haben wir eine wundervolle Tour mit unserem Gastgeber unternommen. Mit dem Auto am Strand weit hinter den letzten Ort, zu wild lebenden Pferden. Erstes Ziel des Ausflugs war ein alter Leuchtturm. Von dem hat man einen tollen Blick über das Gebiet zwischen Duck und Currituck. An manchen Stellen ist die Insel nur wenige hundert Meter breit.

Weiter in ein Museum über die Geschichte dieser Gegend. Vor dem Tourismus haben die Leute hier vom „industriellem“ Abschießen von Enten gelebt. Ein Wunder, dass ein paar von den Viechern überlebt haben.Weiter in den Norden, wo die asphaltierte Straße endet und am Strand weiter geführt ist. Nur mit Allrad zu befahren. Viele Schilder warnen vor dem Versuch, es mit einem normalen Auto zu versuchen, aber der Mann mit dem dicken Abschleppwagen lebt gut von den Ignoranten. Kent hat einen schönen gelben Jeep und es hat ganz viel Spaß gemacht mit offenem Verdeck durch den Sand zu fahren. Im Meer sahen wir Delphine und Pelikane.

Nach ein paar Meilen waren da auch die ersten wilden Pferde. In dem Gebiet lebt eine Herde von ca. 120 Pferden und die sind sich selbst überlassen und werden nur in Notfällen von einer Gruppe freiwilliger Helfer betreut.

Das Meer war absolut ruhig und wir konnten ein paar Runden schwimmen. Wassertemperatur ca. 19 Grad, also auch für mich geeignet (gerade so). Ein Mittagsschläfchen in der Sonne hat mir den ersten kleinen Sonnenbrand des Jahres eingebracht.

Hier in Duck gibt es am Sonntag ein Jazzfestival. ein gesellschaftliches Ereignis auch für die Einheimischen. Die Headline Künstlerin hat am Abend schon zwei Lieder zum Besten gegeben. Bei der Gelegenheit wurden wir dem stellvertretendem Bürgermeister vorgestellt….nun kenne ich schon zwei…

Strand
Ein ruhiger Tag am Strand.
Bei 25 Grad und Sonnen Schein kann man es gut aushalten. Den Strand haben wir fast Fügung allein. Nur ein paar wenige Touristen sind noch da. Hier in Duck leben 500 Menschen, in der Urlaubszeit habe sie 25.000 Gäste.
Der Strand ist spannend, man findet allerlei angeschwemmtes Getier, Muscheln usw. Ein Paradies für Sammler.
Am Abend haben wir eine Kanutour auf dem Sund unternommen, und obwohl keinen einzige Welle da war, hab ich es doch geschafft reinzufallen…..

Zu den Outerbanks
Ein bißchen Jetlag ist immer noch. Sechs Uhr munter sein, das ist ja mal nix für mich. Aber zumindest können so die Tage früh beginnen. Wir haben uns schnell auf den Weg gemacht und sind erstmal gemütlich frühstücken gegangen. Diesmal schon etwas mutiger beim Bestellen. Schon komisch, gerade in solch relativ einfachen Situationen wie dem Bestellen in Kneipen gibt es immer wieder Sprachprobleme. Alles schön im Kopf zu recht gelegt, dann kommt eine Rückfrage (und es kommt immer eine) die man nicht versteht und das Gegazze beginnt.
Das Auto hat teurer übernachtet als wir. Die spinnen ja. 20$ für einen ganzen Tag und ein ganzer Tag ist alles über 2 Stunden.
Auf dem Weg raus aus Washington haben wir noch einen Stopp in Arlington am National Cemetry eingelegt. Sehr heroisch und würdevoll. Dort ist u.a. JFK begraben und es wird den Astronauten der Columbia und Challenger gedacht. Eine riesige Anlage. Jeder der im Militär für die USA gedient hat, bekommt das Recht auf diesem Friedhof begraben zu werden.

Nach einigen langweiligen Stunden auf dem Highway sind wir dann die letzten Meilen durch eine schöne Gegend, vorbei an kleinen Farmen, einem Weinfeld (will nicht wissen wie das Gesöff schmeckt) und vielen sehenswerten Häusern auf die Outerbanks gefahren. Ein Kaffee und ein kleiner Kuchen in diesem Diner musst sein.

Dabei handelt es sich um eine schmale Halbinsel vor der Küste von North Carolina. Auf der einen Seite der Atlantik und auf der anderen ein Brackwassersee, der Sund. Im Sommer ist das hier ein sehr beliebtes Urlaubsziel mit Ferienhäusern direkt am Meer. Jetzt ist es ruhig und nur die Einheimischen sind da.
Ein kurzer erster Spaziergang an den Strand mit Mondaufgang und ein tolles Dinner mit unseren Gastgebern beendeten diesen Tag.







