











Am Ende von Tag 1 sitze ich in einem Kneipencafe bei Livemusik und trinke ein Gingerbier. Noch immer ohne Alkohol. Irgendwie fällt es mir schwer das Fasten zu unterbrechen. Wer hätte das gedacht.
Heute waren wir den ganzen Tag unterwegs. Mit der Metro zur Mall. Dort haben wir im Smithonian nach Bones gefragt, war aber nicht da. Statt dessen sind wir ins Airspacemuseum. Sehr beeindruckend. Viele originale Objekte aus der Raumfahrt der USA aber auch der Russen und Deutschen (V1-2). Eine große Anzahl von Flugzeugen aller Art. Vom der Maschine mit der Lindbergh über den Atlantik geflogen ist, über eine Messerschmidt aus dem WW und dem Starfighter bis zu modernen Drohnen der Army. Eine Pershing neben einer SS20 zeigen eindrucksvoll die Triebfedern der Raumfahrtentwicklung.
Danach einen kurzen Besuch im Museum of Natural Historie. Sehr ähnlich dem in Berlin und London und NYC. Irgendwo haben die alle einen T-Rex her.
Danach ein langer Spaziergang am Washington-Monument (Obelisk) vorbei zum WW2 Memorial. Ich finde das es eine sehr beeindruckende Anlage ist, in welcher die Amis ihrer Opfer und Siege gedenken ohne dabei die anderen zu vergessen oder klein zu machen. Weiter am Refectionpool zu Mr.Lincoln. An den kommt man vor lauter Chinesen gar nicht ran.
Zum Schluss der obligatorische Besuch am Weißen Haus. Nix zu sehen vom Chef. Aber ein Haufen Squirrels bevölkern den Garten. Das die nicht als Bedrohung angesehen und abgeschossen werden….
Schnell noch ein Navi gekauft, damit auch morgen der Frieden gewahrt bleibt.
Bilder gibt es dann morgen.
Ausgeschlafen bei Sonnenschein im Caffee sitzen und Bagels frühstücken. Kann der erste Tag besser beginnen?
Die Reise war problemlos. Von Nürnberg nach Frankfurt. Dort haben wir uns zwei Stunden rumgedrückt. Wir hatten das Glück eine zufällige spezial Sicherheitskontrolle mit Nacktscanner!! und Sprengstoffscan zu erleben um dann pünktlich in unsere Boeing 737-8 einzusteigen. Naja, in der Holzklasse ist das auch nichts besonders Tolles. Größeres Flugzeug, da passen einfach mehr Leute rein, Platz hat man genauso wenig wie sonst auch. Das Essen war echt schlecht. Die LH ist eben auch nicht mehr was sie mal war :-)Für die Prozeduren am Flughafen haben wir fast so lange wie mit dem Flieger bis Grönland gebraucht.Erst der Imigration-Desk. Es waren vier Flieger zur selben Zeit gelandet. Die haben sicht echt Mühe gegeben und 45 Boxen aufgemacht aber das hat trotzdem ewig gedauert. Dann eine Schlange am Zoll und dann noch eine an der Autovermietung.
Upgrade! Haben einen Chevrolet Equinox bekommen. Die Fahrt nach Washington war auch ohne Navi problemlos. Hatte da den ersten Reisestress befürchtet, aber alles gut.
Das Quartier ist sehr gut. Über AirB&B gebucht. Ein Zimmer mit Bad und ein bischen Familienanschluss. Liegt in einer Gegend mit vielen Kneipen und Restaurants wo wir auch noch schnell beim Inder was gegessen haben. Für eine Besuch in einer Kneipe mit Liveband fehlte dann doch der Elan.
Und jetzt zurück zu dem Bagel.
Flughafen Nürnberg! Endlich geht es los!
Zum 50.Geburtstag irgendwo in der Welt sein, das war ein Traum. Jetzt wird er wahr.
Wir fliegen für vier Wochen in die USA, besuchen Freunde und geniessen das tolle Land.
Unser Tour wird uns von North Carolina nach California führen.
Wir werden in Washington Dulles landen und nach einem Tag in der Haupstadt weiter nach Duck, NC fahren. Da leben die Eltern eines Freundes, welche wir gerne besuchen. Von dort geht es dann nach Raleigh zum Flughafen um nach Los Angeles zu fliegen. Mit dem Mietwagen weiter nach Palm Springs, durch den Joshua Tree NP nach Twentynine Palms. Dann führt uns der Weg durch die Mojave Wüste nach Las Vegas. Ein paar Tage in der fantastischen Stadt und dann geht es in den Yosemite NP. Da werde ich dann meinen Geburtstag feiern und meinen Traum vom „weit weit weg“ erfüllen.
Anschliessen haben wir noch einige freie, ungeplante Tage bevor wir nach San Francisco kommen, wo wir wiederum einen Freund besuchen.
Ich werde meinen Eindrücke in diesem Blog festhalten. Zum einen um in Zukunft eine schöne Erinnerung zu haben, zum anderen um Euch ein bischen Teil haben zu lassen und weil es mir viel Spass macht.
In 49 Tagen geht los !
Die Flüge und die meisten Unterkünfte sind gebucht. Die Freunde sind vorgewarnt und in hoffentlich freudiger Erwartung auf unser Kommen.
So, nun isses rum.Sitze im Fluzeug nach Hamburg und eben überfliegen wir die Küste von England.Gestern hatten wir noch einen erlebnisreicher Tag mit Besuchen in Stone Henge, Avebury und Windsor.Viel Autofahrerei, aber wir wollten nicht weit weg vom Flughafen übernachten.
Das Fahren hier ist nicht so schwierig. Die falsche Seite hat man schnell intus und auch den Scheibenwischer statt des Blinkers macht man nur ein paar mal an.
Nur den Sicherheitsgurt zum Anschnallen habe ich bis zum letzten Tag links von mir gesucht.Avebury ist ein kleiner Ort, kaum 30km von Stone Henge entfernt mit dem größten Steinkreis Europas. Im Gegensatz zu Stone Henge kann man an diese Steine ran, kann sie anfassen, sich dran lehnen, drauf klettern… Der Steinkreis geht mitten durch das Dorf bzw. ist Teil von ihm. Die Schafe weiden zwischen den Steinen, die Farmer haben daneben Korn angebaut. Ich finde, das ist ein sehr richtiger Umgang mit den geheimnissen der alten Druiden.


In Windsor sind wir erst 17.00 Uhr angekommen und um die Zeit werden die Museen und Geschäfte geschlossen. So konnten wir das Haus der Königsfamilie nur von aussen betrachten. Ich finde, dass dieser Palast noch viel eindrucksvoller die (vergangene?) Macht der Königs ausdrückt als der Buckingham Palace.



Dinner beim Japaner aber aus alter Tradition noch zwei Real Ales im Pub.Heute Morgen gleich die richtige Einstimmung für die Rückkehr gefunden:

Nach einem, nochmals erlebnisreichen Tag, ist nun der letzte Abend gekommen. Ein nettes Pub in Windsor als letztes Quartier. Liegt direkt in der Einflugschneise von Heathrow, so daß wir alle fünf Minuten an den Heimflug morgen erinnert werden.
Ein magischer Ort. Ich glaube dem Guide. Würde man alle Steine entfernen und alle Wälle und Gräben einebnen, dann bliebe dies ein spezieller Ort. Selbst ich spüre das hier etwas Besonderes ist. Die größte Frage ist nicht das Wie, sondern das Warum. Warum bauen hier Menschen seit Tausenden von Jahren an einem Kreis aus Steinen? Warum pflegen und hegen die Menschen die hier lebten diesen Platz? Warum schleppt man Steine über Hunderte von Kilometern hier her?Vielleicht gut, dass wir diese Frage nie wirklich beantworte werden.

Den Besuchern ist es nicht gestattet bis ganz an die Steine heranzutreten oder gar ins Zentrum des Kreises zu gehen. Und so schleichen die Besucher auf einem Wiesenweg rund um das Werk, lauschen ihren Audioguides, machen viele, teils alberne Bilder und halten meistens die Klappe.
Seit Montag sind wir an der Jurassic Coast. Ein Stück Küste im Süden zwischen Lyme Regis und Weymouth. Haben ein mittelschönes B&B mitten in West Bay gefunden. Leider hatten wir in unserer Planung den Feiertag am Montag vergessen, so dass das Finden einer Unterkunft etwas schwieriger war. Aber am Ende auch wieder kein wirkliches Problem.Hier an der Küste ist deutlich mehr los als an unseren bisherigen Stationen. Das ist offensichtlich Urlaubsgebiet der Engländer. Mit Rummel und Wohnwagenparks. Aber auch hier gilt, ein paar hundert Meter vom Ort entfernt endet der Spuk und man ist wieder allein unterwegs.


Heute haben wir uns eine Swannery, die berühmte Cecil Beach und einen weiteren Garten angesehen.Die Abbotsbury Swannery, Dorset gibt es seit dem Mittelalter und sie wurde ursprünglich gegründet um die Schwäne des Königs zu pflegen. Heute wird diese Tradition fortgeführt, aber nur noch aus Nettigkeit den Tieren gegenüber und für die Touristen. Gegessen werden die Viecher ja nicht mehr.Sehr hübsch mehrere 100 Schwäne auf einem Fleck zu sehen.

Die Cecille Beach ist ein weiteres Naturwunder. Ein Damm aus Milliausend Kieselsteinen erstreckt sich über 22 km an der Küste entlang und bildet eine vorgelagerte Küstenlinie. Der Damm ist ca. 100m breit und 20m hoch. Dahinter hat sich ein Fleet gebildet, welches seltene Vögel und Pflanzen beheimatetDie Brandung an den Kieseln verursacht ein intensives Geräusch. Baden darf man hier nicht, da es unmöglich ist, über die Kiesel wieder an Land zu kommen.



Der Garten war wieder beeindruckend, wie alle englischen Gärten die wir bis jetzt gesehen haben.

Den Abend haben wir in Weymouth verbracht, einem etwas größeren Hafenstädtchen mit breitem Sandstrand und dem entsprechenden Tourismus. Das Dinner aus frischesten Seafruits war köstlich.

Wir wohnen in Princetown im Pub. Nicht im Gastraum sondern die betreiben noch ein B&B.In der Stadt ist das berühmte Dartmoor Prison. Es ist immer noch in Betrieb und sieht ziemlich schauerig aus. Jetzt sind da 600 Häftling. Zu der Hochzeit des Ladens waren es 10000. 


Gestern Abend waren waren wir wieder mal bei einem Fest. Cider and Ale Festival. Die hatten über 25 Sorten Cider und 15 Ales aufgefahren. Ein recht kleines Dorffest ohne Touristen ausser uns. Am späten Abend spielte eine wirklich tollen Band zum Tanz.Heute dann eine etwas größere Wanderung an einem kleinen Fluß entlang, durch einen Wald und über das typische Moorgelände. Gemeinsam mit den üblichen Tieren und über ihre Hinterlassenschaften.