Mittwoch, 30. September 2026
Keinen Plan zu haben ist auch wunderbar. Besonders wenn es soviel Möglichkeiten gibt.
Wir sind spontan auf ein Schiffle gestiegen, welches auf die Westerplatte fährt. Das hat uns, als weiteres Geschichtslektion nicht so angesprochen, aber die Fahrt geht durch Werft und Hafen. Und das war schon sehr beeindruckend.
Zu Beginn ein Rennen mit einem alten Segelschiff. Wenn die Dinger vor der Kulisse von Gdansk liegen sind sie ganz hübsch. Wenn sie abit Highspeed an modernen Frachtern und Tanker vorbei rauschen nur noch albern.









Wir sind an der Westerplatte auch garnicht ausgestiegen sondern gleich wieder zurück geschippert um dann endlich zum Frühstück in die Foodhall zu spazieren.




Und es gibt auf dem alten Werftgelände noch eine weitere Foodhall für das zweite Frühstück. Sie befindet sich mitten in einem modernen, ansprechenden Gebiet mit neuer Wohnbebauung. Ich denke, dass sich der alte, charmante aber eben nicht wirklich nützliche Teil der Werft nicht mehr lange gegen weitere Gentrifizierung wehren kann. hoffentlich lässt man wenigstens einiges für die Kultur übrig.






Auf dem Werftgelände gibt es aktuell viel kleine Kunstinstallationen, Kneipen, Ausstellungen und wirkliche Werftarbeit.





Eine gute Installation bzw. Galerie zum feministischen Kampf der Polin:en.




Und eine schöne Bar direkt am Hafenbecken




Hier noch ein paar Bilder zu der neuen Bebauung des Geländes, die mir ganz gut gefällt aber eben auch dazu führen kann, dass von dem Reiz und der Spannung wenig bleibt. (6000€ / m2)


