Montag, 21. September 2026
Heute geht es aufs Land.
Auschecken aus dem Safe House….SafeStay…, Frühstück beim Nero und mit dem Uber zum Novotel. Dort ist die Europcar Station.
Das Anmieten gestaltete sich etwas schwierig, aber am Ende saßen wir im Kia Ceed und machten uns auf den Weg. Vorbei nochmal an ein paar Stellen, die wir die Tage vorher besucht haben, haben wir Warschau bald verlassen.
Die Stecke führte zumeist auf zwei spurigen Straßen, ausgebaut wie unsere Autobahnen. Anders als auf unseren Autobahnen sind die Toiletten auf dem Rastplatz. Sauber, hell, beheizt.
Das ist übrigens sehr auffällig anders als bei uns. Es gibt immer saubere öffentliche Toiletten. Entweder kostenlos oder für ein paar Zloty.
Die Landschaft flach mit großen Feldern und Wald. Petra hat auf einem grünen Feld einen Elch gesehen.

Die Mittagspause in Olzsyn. Die Stadt hat sicher einiges zu bieten, aber wir wollten weiter. Deswegen nur etwas essen und ein kleiner Einkauf.
Der letzte Teil des Weges zu unserm Quartier in der Einöde ging dann über ein Betonplattensträsschen (spezielle Grüße an der Stelle an Johannes) und über jahrhunderte altes Kopfsteinpflaster. Das kann weder für Menschen, Kutschen, Pferde noch moderne Autos gut sein.

Unser Quartier in Czerwonki befindet sich in einer alten Schule. Irgendwann in den 80ern gekauft von einem Paar, welches sich hier in den Masuren ein kleines Wunder geschaffen hat. Die Schule, ein Gästehaus und das Wohnhaus. Alles ganz wunderbar naturnah renoviert, mit viel Liebe und Geschmack eingerichtet. Der Mann war ein bekannter Jazz Musiker und so finden sich hunderte Fotos, viele Instrumente und im Hintergrund läuft immer Jazz.





Ein erstes, sehr feines Essen und der Nachtisch neben dem eingeheizten Kamin machen Lust auf die kommenden Tage.