Regen ! Lake Havasu ist nicht der Rede wert. Der Ort ist vor allem berühmt für eine Brücke, die früher mal in London stand und von dort hierher transportiert und wieder aufgebaut wurde.
Ansonsten ist es ein Durchgangsstraße mit Unmengen an Märkten und Fastfood-Restaurants. GC1 005 Diese Konsum-Infrastruktur ist überall die gleiche. Supermärkte, Baumärkte, Büromittelmärkte, Autohäuser, Walmarts, Segaways, Fsatfood (Wendys, Donut-King, Diary-Queen, Tacos, Chillis, Dennys, McDonalds, Burgerking, Mexican-Kette A…X, China-Kette A…X, Starbucks) und ringsum riesige Parkplätze. Die Fahrt ging ca. 100km über die Route 66. Diese berühmte Ost-West-Verbindung (Chicago-LA) wurde durch die großen Highways unwichtig. Leider ist nur noch sehr wenig vom alten Glanz zu sehen. Im Ort Seligmann haben wir eine größere Rast gemacht. Der Ort besteht aus alter, abgetakelten Touristenattraktionen wie zum Beispiel eine nachgebaute Westernstrasse. Wir haben aber ein sehr nettes Café gefunden, welches sogar deutsche Küche im Angebot hat (Wiener Schnitzel, Bratwurst mit deutschem Senf aus der Löwen-Tube und Torte).
Haben uns aber für das leichte amerikanische Menü entschieden (Burger XXL mit Pommes sowie ein Flatiron-Steak mit Röstkartoffel, Toast und einem Blatt Salat). GC1 010   GC1 016   GC1 012 Die Landschaft war wieder sehr spektakulär. Die Wüste mit weiten Flächen bis zum Horizont, die Berge vor uns. Irgendwann ist die Wüste ziemlich plötzlich in Wald übergegangen. Die Verkehrsschilder warnten nicht mehr vor Ziegen sondern vor Elchen, es ging immer bergauf, der Regen wurde zu Schneeregen. Jetzt sitzen wir im Best Western, trinken Bier, schauen Football und hoffen auf besseres Wetter für die Tour morgen.

Nach einem netten Abend in Palm Springs und einer guten Nacht in einem typischen Motel (Auto parkt praktisch im Schlafzimmer) sind wir heut morgen bei strömenden Regen in den Joshua Tree Nationalpark gefahren. Auf dem Weg lag noch ein kleines Autohaus in dem ich fast schwach geworden wäre.
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Anfangs haben wir befürchtet, der Tag fällt völlig ins Wasser aber dann wurde das Wetter etwas besser und wir haben einen wundervollen Tag in dem NP verbracht.
Die Landschaft ist unbeschreiblich. Weite leere Flächen wechseln sich ab mit Felslandschaften die aussehen als hätte ein Riese Murmeln gespielt. Die Felsen aus einem Material wie grober Beton. Die Vegetation ist wie in einem botanischen Garten und er Geruch der Luft erinnert an Honig.
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Am schönsten sind aber die Joshua Tree. Die konnten sich nicht entscheiden ob sie Baum oder Palme sein wollten. Sehen alle sehr lustig aus. Ich will so einen für zu Hause haben. Mal sehen ob ich einen Palmenexperten auftreiben kann Zwinkerndes Smiley
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Weiter nach Lake Havasu ging es dann auf einer sehr einsamen Straße (I65) durch völlig menschenleere Gebiete. War wie im Film und hat die Klischees an Straßen in den USA voll erfüllt. Schnurgerade und ewig lang. Wir hatten am Ende echt Probleme noch zur nächsten Tanke zu kommen. Naja, das ist man eben nicht gewöhnt 300 km ohne Dorf und Tankstelle.
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noch ein paar Infos für die Freunde der gepflegten Kräuterzigaretten. In Kalifornien ist Marihuana praktisch legal. Es gibt dafür Supermärkte und man benötigt nur ein Rezept vom Doktor. Das bekommt aber jeder der einen entsprechenden Doc kennt und die Gebühr bezahlt. Dies führt dazu, dass gekifft wird was das Zeug hält. Wenn man an manchen Stationen aus der Metro kommt, dann muss man eigentlich nur ein bisschen tief einatmen um gut drauf zu kommen. Öfters hängt auch einfach so auf der Straße der typische Geruch in der Luft. Auf den Straßen sind es aber oft die allerärmsten “homeless people” die in Gruppen beisammensitzen und Pott rauchen. Bei uns saufen sie. In beiden Fällen kann man sich über Ursache und Wirkung Gedanken machen.

Heute sind wir nach L.A. geflogen haben unser Auto übernommen und haben uns auf dem Weg in die Wildnis gemacht. Von Alamo haben wir einen schönen Jeep bekommen. Konnte wählen zwischen KIA und dem Jeep und ich habe mich für das Original endschieden obwohl der Andere bestimmt mehr Schnickschnack gehabt hätte, und ich liebe es doch an Schaltern und Knöpfen rumzuspielen. Das Wetter ist leider wirklich schlecht. Es regnet in Strömen und ist nebelig. Die ersten Kilometer waren wir in einem richtigen Wolkenbruch unterwegs. la1 003 L.A. selbst scheint eine riesige Stadt zu sein. Wir waren ewig auf dem Highway unterwegs und es war immer noch Stadt L.A. An der Straße große Einkaufszentren und Fressgebiete (nicht nur McDonalds und Burger King, nein, es  gibt es bestimmt 20 verschiedene ähnliche Läden). Dann wieder Wohngebiete mit Unmengen von kleinen, einstöckigen, uniformen Häusern.
Macht keinen sehr schönen Eindruck. Hoffe das es im Zentrum doch etwas Schönes zu sehen gibt. Plötzlich waren wir in der Wüste. Wir fuhren durch ein Gebiet voller Windräder. Dagegen sind die Windparks in Deutschland winzig.
Musste natürlich gleich mal den 4WD ausprobieren und bin ein Stück in die Landschaft reingefahren. Kakteen, eine ganz andere Vegetation, Müll und plötzlich eine Weihnachtsdekoration. la1 023    la1 027

Die letzten beiden Tage war leider wirklich schlechtes Wetter mit Dauerregen. Aber in der Situation kann man ja mal ein bisschen shoppen gehen Zwinkerndes Smiley Hier eine schöne Möglichkeit sein Auto für Weihnachten zu schmücken. Gefällt  mir fast besser als die Fussballfähnchen. sf 060 Morgen früh geht es nach LA und dann mit dem Auto weiter in die Wüste. TomTom ist gekauft und ich bin mal gespannt wie das alles so klappt.

Am Mittwochabend waren wir in der Oper! “Nussknacker”, eine Ballettaufführung. Das ist eine sehr traditionelle Veranstaltung und unsere Freunde besuchen seit vielen Jahren in der Weihnachtszeit eine Vorstellung. Die Karten sind richtig teuer, aber es gibt Stehplätze. Super für uns. Die Performance war, mit einem Wort gesagt, phantastisch. Das Stück ist ganz klassisch inszeniert, mit aufwendigem Bühnenbild, vielen Statisten, Bühnentechnik usw. Das SF Ballett gehört zu den Weltbesten und so war es ein wirkliches Erlebnis. Am coolsten waren aber die vielen Kinder die mit ihren Eltern das Stück besucht haben. Herausgeputzt und mit strahlenden Augen haben sie sich in der Pause vor dem Weihnachtsbaum und mit den Figuren aus dem Stück fotografieren lassen und versucht auch ein bisschen auf der Spitze zu tanzen. nut             Einen ganzen Tag haben wir für die Besichtigung der Golden Gate Bridge spendiert. Ein beeindruckendes Bauwerk. Vor allem wenn man bedenkt, dass es 1930 und in 3 Jahren gebaut wurde. Kann mir nicht vorstellen dass das heute noch funktionieren würde. Hier nur 6 von ca. 1000 Bildern : SF_GGB 100SF_GGB 140SF_GGB 172SF_GGB 213_crSF_GGB 219SF_GGB 239_cr Hier noch ein paar Bilder von SF

  • Alcatraz
  • Seelöwen an Fishermans Wharf (im Sommer sind alle Plattformen belegt)
  • Castro (SF ist in der Tat eine schwule Stadt, ca. 25% der Einwohner sind gay)

SF_GGB 014SF_GGB 022SF2 001 Weihnachtsvorbereitungen und –schmuck. Besonders der Weihnachtsbaumverkauf unter Palmen ist beachtenswert: SF_GGB 067SF_GGB 247SF 048SF2 005

Unser erster Tag in der Stadt ist ziemlich feucht und nebelig ausgefallen. Früh waren wir nochmal am Strand. Total einsam. Nur wir und ein paar andere Vögel.
Auf dem Weg nach SF gab es ein ordentlich amerikanisches Frühstück. Blueberry-Pancake mit Ahornsirup. Lecker! Die Brücke war fast völlig im Nebel aber ein Foto hab ich doch gemacht. Ich bin sicher wir werden noch eine bessere Gelegenheit bekommen und dann mach ich die anderen 1000. SF 019 Den Nachmittag haben wir im SFMOMA verbracht. Wie ich finde ein genauso gutes Museum wie die berühmte Schwester in New York.
Zur Zeit gibt es eine interessante Ausstellung zum Thema “Wine, Culture and Art” SF 024

Wir sind hier wirklich an einem wunderschönen Ort gelandet. Das Haus unserer Freunde ist phantastisch. Ein riesiger Garten mit Bananenstauden, Bambus und Palmen und in diesem befinden sich mehrere kleine Holzhäuser. Kein großer Komfort, alles sehr naturnah aber super gemütlich. SF 035   Der Garten ist mit Terrassen ausgestattet und es gibt viel zu sehen weil er sehr
liebevoll “eingerichtet” wurde. Wir schlafen in einem kleinen Haus etwas abseits
vom Hauptgebäude. Heute abend haben wir die Hot-Tube benutzen können.
  Das ist eine Art Swimmingpool aber viel kleiner und mit heissem Wasser gefüllt.
Also mehr eine Badewanne. Wurde uns als typisch kalifornisch präsentiert.    
Am Vormittag haben wir einen Strandspaziergang unternommen. Es hat mit 15 Grad gerade die richtige Temperatur dafür. Gleich an der ersten Ecke haben wir in einem blühenden Gebüsch einen Kolibri gesehen. Das waren aber nicht die einzigen seltsamen bzw. ungewöhnlichen Piepmätze: SF 010    SF 007 Mittags wurde uns die nähere Umgebung gezeigt. Die Gegend erinnert ein bisschen ans Voralpenland mit den weidenden Kühen, den Farmhäusern und Wiesen. SF 080     SF 084 In der großen Lagune, welche eine Art Watt-Landschaft darstellt, leben Unmengen Wasservögel (Reiher, Strandläufer, Enten) und wir haben doch wirklich eine Kolonie Robben gesehen. Unmittelbar durch diese Lagune verläuft der San Andreas Graben welcher zwei Erdplatten trennt und die Ursache für die Erdbeben in dieser Gegend ist. Später waren wir noch in einem hübschen Ort welcher von ehemaligen Hippies und Blumenkindern bewohnt wird. Das merkt man deutlich. SF 071_cr

Heute morgen hat es in NY in Strömen geregnet. Das macht natürlich den Abschied leichter. Der Car-Service (kann man im Gegensatz zu den Yellow Cabs bestellen) hat und um 8 abgeholt und zum Flughafen gebracht.
Das Einchecken geht auch hier nur noch am Automaten. Leider wusste dieser nicht, dass man für einen Flug, welcher zusammen mit einem Interkontinentalen gebucht wurde, für das Gepäck nichts zahlen muss. Das hat uns dann die nette Lady an der Gepäckabgabe gesagt. Wir haben also die 85$ wieder zurück bekommen. Man beachte, 85$ für zwei Koffer und einen Rucksack. Freigepäck=0 !
Security war wie in Deutschland. Kein Fummeln oder Nacktscannen.
Beim Boarding wird mehr nach den gebuchten Klassen und Stati der Passagiere unterschieden. Die Reihenfolge ist genau festgelegt. Hab das Prinzip leider nicht verstanden und bin einfach reinmarschiert. Der FTL nützt leider gar nichts.
Der Service ist OK aber man muss für alle Essen und die “besseren” Getränke zahlen.
Die Landschaft unter uns sieht sehr eintönig aus. Viel Landschaft, kaum Orte. Manchmal kann man Straßen erkennen, die schnurgerade fast bis zum Horizont gehen.  Kreisrunde Felder, relativ viele Flugplätze und alles Winterbraun.
Wir sind jetzt schon sehr gespannt auf SF. Ist bestimmt ein anderes Feeling als New York. Lassen wir uns überraschen.